Die Grundlagen des Barfens
Die Grundlagen des Barfens
- Barf = Fütterung von rohem Fleisch (auch Fisch) und fleischigen Knochen, ergänzt mit etwas Gemüsezubereitung (Salat, Kräuter, Obst, meist püriert) + ggf. Getreide (Reis, gekochte Nudeln)
- Verbotene Nahrungsmittel: rohes Schweinefleisch, Schokolade, Avocado, Zwiebel, Knoblauch (in großen Mengen), Trauben , bzw Rosinen
- Fütterungsmenge: Beim gesunden ausgewachsenen Hund 2-3 % vom Körpergewicht pro Tag, davon rund 2/3 Fleisch + Knochen, der Rest Gemüse + Sonstiges. Welpen, Junghunde, Sportler etc. brauchen mehr, daher je nach Gewichtsentwicklung des Hundes anpassen.
Möglichst abwechslungsreich füttern, dadurch deckt man den Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen am Besten ab. Geschmackliche Vorlieben des Hundes wenn möglich berücksichtigen.
Wegen der Omega-3-Fettsäuren sollte viel Fleisch und fettreicher Fisch gefüttert werden. Oder hochwertige Öle (z.B. Olivenöl,Distelöl,Leinöl, Nussöl, Nachtkerzenöl, Weizenkeimöl als Vitamin E-Lieferant) zugefügt. Ich empfehle 1* pro Woche 1 Innereienmahlzeit. Bei Gabe von Blättermagen dann ohne die Zugabe von Gemüsebrei, da in diesem schon alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind.
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Mit gewolftem Fleisch und weichen Knochen (Kalbsknorpel, Geflügelhälse, Hühnerklein) einsteigen. Dabei auf Kalzium-Zufuhr achten = genug Knochen, ggf. Kalziumcitrat (21 %) oder Eierschale (33 %) ergänzen, ein Hund braucht zwischen 50 und 80 mg pro Kilo Körpergewicht pro Tag.
Bei der Umstellung auf Barf kann es zu Entgiftungserscheinungen kommen, dann sollte man anfangs immer das Gleiche füttern.
Besonders bei der Fütterung von Welpen und kranken Hunden kommt auf genaue Dosierung an.
- Die Kosten hängen im Wesentlichen davon ab, welche Fleischquellen man hat. Mit etwas Recherche können die Kosten aber auf gleichem Niveau wie bei Fertigfutter gehalten werden. Auch der Aufwand ist mit etwas Übung nur unwesentlich größer.
Mehr dazu finden Sie unter dem Punkt häufig gestellte Fragen zur Rohernährung und warum Fleischfütterung besser ist.






