Fragen zur Rohernährung

Häufig gestellte Fragen zur Rohernährung

  1. Ist es besser, sofort oder eher langsam auf Rohfutter umzustellen?
  2. Kann ich Fertigfutter und Rohfutter mischen?
  3. Wie viel muss ich füttern?
  4. Wie stelle ich am besten meinen älteren Hund um?
  5. Was ist mit Salmonellen?
  6. Was ist eine "Entgiftung"?
  7. Mein Hund trinkt jetzt weniger Wasser - sollte ich besorgt sein?
  8. Warum wird empfohlen Fleisch und Getreide zu trennen?
  9. Kann man Getreide füttern?
  10. Muß ich wirklich alles an Nahrungsergänzung beifüttern?
  11. Woher weiß ich welche Nahrungsergänzungsmittel zu füttern sind?
  12. Wofür ist Apfelessig gut?
  13. Wofür sind Meeresalgen gut?
  14. Wann sollte ich eine Kräutermischung füttern?
  15. Wofür ist Neuseeland Grünlipp Muschelextrakt gut?
  16. Braucht der Hund unbedingt Vit. C?
  17. Wofür sind Verdauungsenzyme?
  18. Was sind probiotische Kulturen und wofür sind sie gut?
  19. Womit kann ich Kalzium ergänzen außer Knochen und Eierschalen?
  20. Kann ich Fisch füttern?

Ist es besser, sofort oder eher langsam auf Rohfutter umzustellen?

Im allgemeinen kann man die Ernährung übergangslos umstellen, aber bei einigen Hunden hat es sich bewährt, die Umstellung langsamer anzugehen. Empfehlenswert ist es, den Hund erst ein bis drei Tage fasten zu lassen und dann die rohe, artgerechte Nahrung sanft einzuführen; d. h. in den ersten Tagen die Zutaten zu trennen und leichtere Kost zu füttern, z. B. wenige, weiche Knochen, leicht gedünstetes Gemüse und helles Fleisch wie Pute, Huhn oder Lamm. Auch ist es empfehlenswert, mehrere kleinere Mahlzeiten zu füttern.
Es gibt Hunde, bei denen die Verdauung am Anfang nicht richtig funktioniert; in diesem Fall ist es außerdem hilfreich, Enzyme beizufüttern.

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Kann ich Fertigfutter und Rohfutter mischen?

Das ist generell keine gute Idee, es gibt aber viele, die aus Angst vor Mangelerscheinungen noch Fertigfutter zufüttern. Wenn Sie das tun, dann ist es wichtig, das Rohfutter und das Fertigfutter nicht in einer Mahlzeit zu mischen. Fertigfutter braucht in der Verdauung wesentlich länger als Rohfutter, und das Mischen kann Blähungen, Verstopfungen und sonstige Verdauungsstörungen oder sogar eine Magendrehung verursachen.
Wenn Sie Fertigfutter und Rohfutter füttern möchten, dann ist es ratsam, zwei Mahlzeiten zu geben; z. B. morgens FeFu und abends roh.

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Wie viel muss ich füttern?

Die Futtermenge ist sehr unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab: Alter, Rasse, Aktivitäten, Klima, usw. In der Regel benötigt der Hund 2 Prozent seines Körpergewichts an Futter pro Tag. Das wären 600 g Futter für einen 30-kg-Hund (30 x .02). Davon sollten 70 – 90 Prozent Fleisch/ Knochen sein und 10 - 30 Prozent Gemüse, Innereien und andere Zutaten. Das wären für ein 30-kg-Hund 420 – 540 g Fleisch & Knochen) und 60 – 180 g Gemüse/Innereien und sonstiges. Dies ist nur eine Richtlinie; meine beiden jungen, aktiven 30-Kg-Hündinnen benötigen mindestens 800 g Futter/Tag, meine ältere, weniger aktive 30-Kg-Hündin braucht nur 500 g Futter/Tag.

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Wie stelle ich am besten meinen älteren Hund um?

Bei älteren Hunden sollte man die Umstellung langsam angehen; d. h. weniger Fett und am Anfang leichtere Kost. Es ist bei älteren Hunden hilfreich, probiotische Kulturen und Enzyme beizufüttern, um der Verdauung zu helfen und das Immunsystem zu stärken.

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Was ist mit Salmonellen?

Salmonellen sind eigentlich überall, auch im Hundedarm, aber Hunde werden in der Regel mit solchen Bakterien gut fertig. Viele Menschen haben wegen der Salmonellengefahr Angst Huhn zu füttern, aber sie ist eher unbegründet denn der Hund hat einen sehr kurzen Darm, und das Rohfutter wird schnell verdaut. Die Erreger werden also wieder ausgeschieden, bevor es zu einem krankmachenden Befall kommen kann. Die Internetgruppe "Gesundehunde" macht zur Zeit eine Feldstudie um festzustellen, ob rohernährte Hunde Dauerausscheider von Salmonellen sind. Bei mittlerweile über 50 getestete Hunde war bisher nicht ein Ausscheider dabei! Ich füttere mittlerweile über 20 Jahre roh und habe noch nie einen Fall von Salmonellen erlebt. Das heißt nicht, daß es nicht vorkommen kann, nur ist es äußerst unwahrscheinlich. Wenn man Huhn und Fertigfutter mischt, ist die Gefahr größer, weil das Futter wesentlich länger im Darm sitzt. Laut Kymythy Schultze (Autorin von "The Ultimate Diet") verbleibt Rohfutter 4 bis 5 Stunden, Gekochtes 8 bis 10 Stunden und Trockenfutter bis zu 15 Stunden im Darm.

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Was ist eine "Entgiftung"?

Da die meisten Fertigfuttersorten minderwertige Zutaten enthalten, kann es zu einer Ansammlung von Giften im Körper kommen, wenn Fertigfutter über längere Zeit gefüttert wurde. Stellt man den Hund auf Rohkost um, kommt es oft anfangs oder sogar nach einiger Zeit zu einer Art "Entgiftung", indem der Körper diese angesammelten Gifte ausscheidet. Das kann sich durch verschiedene Symptome äußern: Durchfall, Schleim im Kot, Juckreiz, Hautprobleme, Ohren- und Augenausfluß, Erbrechen oder übler Geruch.
Unterstützen kann man diesen Prozeß, indem man das Immunsystem stärkt: mit Kräutern oder mit einer homöopathischen Behandlung. Der Entgiftungsprozeß kann den Hundehalter zur Verzweiflung bringen, weil er langwierig sein und schlimm aussehen kann - hier hilft nur durchhalten! Bei Hündinnen kommen Entgiftungsschübe vor, meistens zur Zeit der Läufigkeit.

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Mein Hund trinkt jetzt weniger Wasser - sollte ich besorgt sein?

Nein, das ist ganz normal. Fleisch und Gemüse bestehen großteils aus Wasser und enthalten verhältnismäßig wenig Salz, so daß der Wasserbedarf wesentlich geringer ist als bei der Fütterung von Trockenfutter.

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Warum wird empfohlen Fleisch und Getreide zu trennen?

Das Mischen von Fleisch und Getreide kann Blähungen oder andere Verdauungsstörungen verursachen, und zwar wegen der unterschiedlichen Verdaulichkeit dieser Nahrungsmittel. Aus diesem Grund ist ist empfehlenswert, Fleisch und Getreide zu trennen. Bei sehr magenempfindlichen Hunden ist es außerdem ratsam, verschiedenartige Nahrungsmittel immer getrennt zu geben.

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Kann man Getreide füttern?

Das Füttern von Getreide ist unter den Rohfutterexperten noch eine sehr umstrittene Sache. Meine Meinung dazu: Getreide kann man, muß man aber nicht füttern, und in bestimmten Fällen sollte man Getreide komplett meiden. Nach meiner Erfahrung gibt es Hunde, die Getreide sehr gut vertragen und sogar sehr gerne essen, und andere, die gar nicht mit Getreide zurechtkommen. Auf keinen Fall sollte man Getreide in den Mengen (60 – 90 Prozent) oder von einer so minderwertigen Qualität füttern, wie sie bei Fertigfutter üblich ist. Der hohe Getreideanteil ist eines der Hauptprobleme von Fertigfutter. Wenn Getreide, dann Vollkornflocken oder Schrot, über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht. Auf keinem Fall füttern sollte man Getreide bei: Krebserkrankungen, Allergien (insbesondere Futtermittelallergien), Epilepsie und Hefepilzbefall.
Was gegen Getreide spricht: Es ist eigentlich kein natürliches Futter für Hunde, es ist eines der haupt Allergene bei Hunden, es kann blähen, und Getreide ist kohlenhydratreich. Ein Hund braucht wenig Kohlenhydrate, die bekommt er bei der Rohernährung ausreichend durch das Gemüse. Große Mengen an Kohlenhydraten durch die Getreidefütterung werden vom Körper leicht zu Glukosen verwandelt, die wiederum Krebszellen ernähren.
Was für Getreide spricht: Es ist eine billige Nahrungsquelle, und viele Hunde vertragen Getreide problemlos. In geringen Mengen ist Getreide sicherlich nicht schädigend.

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Muß ich wirklich alles an Nahrungsergänzung beifüttern?

Nein, müssen Sie nicht! Es wird oft zuviel an Nahrungsergänzung beigefüttert, was im schlimmsten Fall zu einer Überversorgung mit bestimmten Vitaminen oder Mineralien führt und bestenfalls eine Geldverschwendung ist. Es gibt eigentlich wenige Nahrungsergänzungsmittel, die ich für notwendig halte: Vit. C und Vit. E (Antioxidantien) wegen der erhöhten Umweltverschmutzung und Streß; Meeresalgen wegen der Spurenelementen; und essentielle Fettsäuren auch wegen Umwelt, Streß, usw. Man muß bedenken, daß auch bei der Rohfütterung einige Sachen fehlen; nur sehr selten bekommen unsere Hunde Haut, Fell, Köpfe oder Blut mit ihrem RFK zu essen, und gerade diese Teile des Beutetieres enthalten viele Vitamine, Fette, Mineralien und Spurenelemente. Dazu kommt, daß die von uns verfütterten Nutztiere nicht in der freien Natur aufgezogen werden, sondern oft mit billigem Industriefutter, was sich im Nährwert des Fleisches bemerkbar macht.

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Woher weiß ich welche Nahrungsergänzungsmittel zu füttern sind?

Dazu müssen Sie ihren Hund genau beobachten, um festzustellen, ob irgendwas in der Diät fehlt. Eine regelmäßige Kontrolle beim Tierarzt mit Blutbild ist eine gute Möglichkeit, die Ausgewogenheit der Ernährung zu bestimmen. Ist hier eine Mangelerscheinung zu sehen, kann das durch gezielte Nahrungsergänzung korrigiert werden. Auch ist wichtig, daß Sie die Lebenssituation Ihres Hundes gut einschätzen; ein Hund, der Sport treibt oder viel Streß ausgesetzt ist (Zwingerhaltung mit vielen Tieren, Großstadt), hat einen erhöhten Vitaminbedarf; junge, trächtige oder kranke Tiere bedürfen bestimmter Nahrungsergänzungsmittel.
Wasserlösliche Vitamine werden bei Überschuß vom Körper ausgeschieden (Vit. C und B-Vitamine) und können nur schwer überdosiert werden.
Fettlösliche Vitamine (EDeKA = Vit. E, D, K, A) werden im Körper gespeichert, und Überdosierungen können genauso wie Mängel der Gesundheit schaden. Es gibt inzwischen einige deutsche Bücher, worin der Bedarf des Hundes an Vitaminen und Mineralien gut erläutert wird. Ein Tierheilpraktiker oder Ihr Tierarzt kann hier auch behilflich sein.
Eine weitere Hilfe für Fragen zur Nahrungsergänzung ist die E-Gruppe "Gesundehunde", wo einige sehr erfahrene Hundemenschen Ihnen kostenlos zu Rate stehen.

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Wofür ist Apfelessig gut?

Apfelessig ist sehr mineralreich und hilft dem Körper bei der Entgiftung und Entschlackung. Angeblich hilft er auch den Bakterienhaushalt zu regulieren und fördert die Verdauung. Ich selber füttere Apfelessig nicht, da meine Hunde es nicht mögen und ich es nicht unbedingt für ein geeignetes Futtermittel für Hunde halte.

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Wofür sind Meeresalgen gut?

Meeresalgen sind sehr reich an Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Proteinen. Sie enthalten durchschnittlich zehnmal mehr Mineralien als frisches Gemüse, sind sehr reich an den Spurenelementen Jod, Kupfer und Zink - wichtig für Schilddrüsenfunktion, Haut, Fell, Wachstum - und enthalten alle wichtigen Aminosäuren. Meeresalgen sind außerdem eine gute Kalziumquelle.
Die bekanntesten Algen sind:
Spirulina - eine Blaugrünalge, in der allen lebensnotwendigen Aminosäuren vorkommen, mit sehr hohem Gehalt an ß-Karotin, B 1, B 12, Eisen und Chlorophyll.

Fucus Vesiculus (Kelp) - eine Braunalge, die besonders jodreich ist.
Laminaria - eine Braunalge, die die Aufnahme von Magnesium fördert und wegen des Laminingehalts den Blutdruck senken kann.
Algen werden eingesetzt bei Darmproblemen, Durchblutungsstörungen, Jodmangel, Arthrosen, Hautproblemen und als Nahrungsergänzung zur Gesundheitsvorsorge.

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Wann sollte ich eine Kräutermischung füttern?

Es sind mittlerweile sehr viele Kräutermischungen für Tiere auf dem Markt. Einige sind sinnvoll und von guter Qualität, andere bewirken eher einen teuren Stuhlgang. Kräuter können durchaus als sinnvolle Nahrungsergänzung dienen, sind aber auch Arzneimittel, mit denen man umsichtig hantieren sollte. Kräuter mit starker Heilwirkung sollten nur als Kur gegeben werden, um eine Gewöhnung des Körpers oder gar eine Überdosierung zu verhindern. Es gibt bei Kräutern sehr große Qualitätsunterschiede; von Industriequalität (für Kosmetika und Seifen) bis zu Arzneiqualität, die sich zur Nahrungsergänzung oder als Heilmittel eignet. Sie sollten sich von der Qualität Ihres ausgewählten Produktes überzeugen oder eine Kräutermischung selber zusammenstellen aus Kräutern von der Apotheke oder einem biologisch-organischen Kräuterlieferanten.
Kräuter können eine gute Quelle für Mineralien und eine gute Vitaminergänzung sein. Z.B. ist die Hagebutte die Vitamin-C-reichste Pflanze überhaupt. Alfalfa (Luzerne) enthält die Vitamine A, B1, B6, B12, C, D, E, K1 und U, Beta-Karotin, Pantothensäure, Biotin, Folsäure, Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Aminosäuren, und Spurenelemente. Es hilft bei der Geweberegeneration, wirkt antibakteriell, hilft bei der Entgiftung, Darmproblemen, Diabetes und Arthrosen.

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Wofür ist Neuseeland Grünlipp Muschelextrakt gut?

Die grünlippige neuseeländische Meeresmuschel enthält neben Mineralstoffen, Spurenelementen und wertvollen Aminosäuren einen ungewöhnlich hohen Anteil an GAGs (Glycosaminglykane), die die Regeneration von Knorpel und Bindegewebe fördern. Dieses Muschelmehl ist sehr hilfreich bei allen arthritischen Beschwerden und wirkt am besten, wenn die Zufuhr von Vit. C und Vit. E sowie hochwertigen Fettsäuren gleichzeitig erhöht wird. Auch hierbei ist auf Qualität zu achten!
Neuseeland-Grünlippmuschel-Extrakt bekommen Sie auch in meinem Onlineshop.

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Braucht der Hund unbedingt Vit. C?

Laut wissenschaftlicher Meinung produziert der Körper des Hundes ausreichend Vit. C, aber ich glaube, heutzutage ist der Hund mehr Streß und Umweltgiften ausgesetzt als seine wilden Brüder, und ich halte deshalb eine Ergänzung von Vit. C für sinnvoll. Hierzu kann man Ascorbinsäure füttern, die billig ist, aber manchmal den Magen reizt. Weitere Möglichkeiten sind Kalziumascorbat (magenschonender), Natriumascorbat oder Hagebutten (natürlich).
Vit. C stärkt das Immunsystem, hilft bei arthritischen Beschwerden und ist notwendig für den Knorpel- und Knochenaufbau. In einer Studie mit 8 Verpaarungen von Hunden, die mit HD vorbelastet waren, hat die Zugabe von hochdosiertem Vit. C eine HD bei den Nachkommen zu 100 Prozent verhindert. Leider wurde eine solche Studie nicht wiederholt, bzw. das Ergebnis war nicht reproduzierbar also kann man daraus nur bedingt einen Schluß ziehen. Vit. C wird in Streßphasen stärker abgebaut, also sollte dann die Dosis erhöht werden. Überdosierung kann Durchfälle verursachen; in diesem Fall muß reduziert werden. Ich halte eine Dosis von bis zu 50-500 mg/Tag beim relativ gesunden Hund für ausreichend und empfehle bei Arthrose, Panostitis oder Entzündungsschübe bis zu 5000 mg kurzzeitig, danach auf 1000 - 2000 mg/Tag reduzieren.

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Wofür sind Verdauungsenzyme?

Verdauungsenzyme helfen bei der Verdauung, indem sie die Nahrungsmittel in resorbierbare Bestandteile aufspalten. Rohfutter hat Enzymaktivität, und der Körper hat über die Bauchspeicheldrüse auch eine begrenzte Menge an Enzymen. Ein Hund, der von Anfang an Rohfutter frißt, bedarf in der Regel keiner Enzyme als Nahrungsergänzung, wurde ein Tier aber jahrelang mit FeFu ernährt, kann es sein, daß die Bauchspeicheldrüse nicht mehr richtig funktioniert. In diesem Fall ist es sinnvoll, Enzyme zu füttern. Manchmal erholt sich die Verdauung nach einiger Zeit so weit, daß die Enzyme wieder abgesetzt werden können. Bei einigen Hunden, vor allem solchen mit chronischen Verdauungsstörungen oder Pankreasinsuffizienz, ist es notwendig, ständig Verdauungsenzyme beizufüttern.

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Was sind probiotische Kulturen und wofür sind sie gut?

Über den Verzehr fermentierter Lebensmittel nehmen wir eine große Anzahl an Milchsäurebakterien auf. Sie können ihre positive Wirkung allerdings nur dann entfalten, wenn sie die Magenpassage überstehen und in ausreichenden Mengen lebend im Darm ankommen. Diese Fähigkeiten besitzen insbesondere probiotische Kulturen. Probiotische Kulturen sind nützliche Milchsäurebakterien, die die natürliche Balance der Darmflora beeinflussen können. Probiotika helfen, das Gleichgewicht zwischen den "guten Bakterien" (Milchsäurebakterien) und den "schlechten Bakterien" zu erhalten. Sie unterstützen die Barrierefunktion des Darms gegen Bakterien, Pilze und Viren und damit die natürlichen Abwehrkräfte.
Probiotische Kulturen leisten einen wertvollen Beitrag zur Ernährung und fördern aktiv Gesundheit und Wohlbefinden. Sie können zur gezielten Nahrungsergänzung aufgenommen werden und so die tägliche Versorgung optimieren. Probiotische Kulturen findet man in Milchprodukten wie Joghurt.

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Womit kann ich Kalzium ergänzen außer Knochen und Eierschalen?

Besonders kalziumreich sind folgende Nahrungsmittel: Meersalgen, Alfalfa, Melasse, Sesampaste, Amaranth, Mandeln, Petersilie, Feigen, Löwenzahn, Kresse, Broccoli, Ahornsirup, Spinat, Holunderbeeren, Endivien, Kohl, Sellerie, Bohnen, Linsen, Salat, Brennessel, Orangen, Erbsen, Radieschen, Hagebutten.
Kalziumzitrat ist ein gutverträgliches Kalziumpräparat zur Nahrungsergänzung. Um zu berechnen, wie viel von Ihrem Kalziumpräparat Sie benötigen, nutzen Sie dieses Kalzium-Phosphor-Berechnungsprogramm.
Milchprodukte sind zwar Kalziumreich, haben aber auch einen recht hohen Phosphorgehalt, so daß sie sich nicht zur Ergänzung oder zum Ausgleich von Kalzium eignen.

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Kann ich Fisch füttern?

Fisch ist ein durchaus geeignetes Hundefutter und ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren. Thunfisch aus der Dose kann auch gefüttert werden, es ist jedoch ratsam, ihn vorher gut abzuspülen wegen der Öle und Salze, mit er meist zubereitet wird. Bei selbstgefangenen Fischen darauf achten, daß der Angelhaken entfernt wurde!

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